Täterarbeit Niedersachsen

WS 1: Einblicke in die Täterarbeit

„Der Workshop soll Einblick in die Bedingungen der Wirksamkeit von Täterarbeit nach dem Standard aufzeigen, die Bedeutung von Anamnese, Diagnostik und den Umgang mit Täterstrategien aufzeigen.“

Roland Hertel (Vorstand BAG TäHG)

WS 2: Gefährdungseinschätzung im Rahmen des Hochrisikomanagements Häusliche Gewalt und interdisziplinäre Verknüpfung am Beispiel der Polizeidirektion Braunschweig

Frank Hellwig (PD Braunschweig)

WS 3: Häusliche Gewalt verhindern und bekämpfen – die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen


In diesem Workshop geht es um die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen mit dem Fokus auf das Thema häusliche Gewalt. Hierbei werden u.a. einzelne Ergebnisse der Evaluation des Landesaktionsplanes III zur Bekämpfung häuslicher Gewalt in Paarbeziehungen vorgestellt.

Nora Stein, Koordinierungsstelle „Häusliche Gewalt“, Landespräventionsrat Niedersachsen

WS 4: Einblicke und Erfahrungen aus dem Projekt „Caring Dads – durch Soziales Training zum fürsorglichen Vater“

Wie geht die Gesellschaft mit gewalttätigen Vätern um? Wie können diese Väter mit „ins Boot“ geholt werden, um Kindern ein gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop und gibt Einblicke in ein Unterstützungsangebot für Väter.

Doreen Herler (Männerbüro Hannover e.V., Hannover)

WS 5: Erfahrungsbericht: Täterarbeit initialisieren


Wie gelang es, Täterarbeit in Diepholz zu implementieren? Welche Gelingensfaktoren und Stolpersteine gab es? Wie kann Täterarbeit Häusliche Gewalt im kommunalen Kontext implementiert werden, wer sind wichtige Bündnispartner*innen?

Ein Erfahrungsbericht von Christina Runge (Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Diepholz) und Detlev Beaury (Die Gruppe Jugendhilfe gGmbH)

WS 6: Die Bedeutung von Beziehung in der Kooperation

Im Zentrum des Fachtags stehen Kooperationsbeziehungen und Vernetzung – was meinen wir damit eigentlich und warum ist gerade bei Häuslicher Gewalt die Netzwerkarbeit so bedeutsam? Wie stellen wir mit den vielen unterschiedlichen Akteuren im Interventionsverlauf gute Arbeitsbeziehungen her? Was ist förderlich, was ist hinderlich und erzeugt Widerstände?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf gestalten Peter Hahlbrock (KWABSOS e.V., Hildesheim) und Dr. Almut Koesling (Männerbüro Hannover e.V., Hannover) den Workshop.

WS 7: Täterinnenarbeit: Ein Bericht aus der Werkstatt

Welche geschlechtsspezifischen Aspekte sind bei der Täterinnenarbeit bei Häuslicher Gewalt zu beachten? Welche Annahmen über Täter*innen und Opfer begegnen uns?

Friederike Fahrenkamp und Anke Pagendarm (Täbea – Täterinnenberatung, Hannover)

WS 8: Was kann, was braucht Vernetzung?

Ausgangspunkt des Workshops sind die Evaluationsbefunde zum LAP III zum Thema lokale Vernetzung im Bereich häusliche Gewalt. Wo liegen die Chancen und Möglichkeiten lokaler Vernetzung, was sind Anforderungen und  Grenzen?  Wie könnten die lokale Vernetzung der Bereiche und die Vernetzung der Ebenen (Kommunen und Land) ineinandergreifen? Welche Strukturen werden dazu benötigt?

Der Workshop wird von Sandra Kotlenga von Zoom – Gesellschaft für prospektive Entwicklungen e.V. gestaltet.